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  11.01.2007 Welser FH-Entwicklungsarbeit mit Niederösterreichischem Innovationspreis 2006 belohnt

NÖ Innovationspreis 2006 für eine erfolgreiche Forschungskooperation: v.li.n.re.: Prof. DI Dr. Karl Ponweiser (TU Wien), DI Erich Brunnauer (Voith Paper), FH-Prof. DI Dr. Martin Egger (FH-Campus Wels), DI Norbert Karner (Voith Paper)


www.fh-ooe.at/mb
www.fh-ooe.at
Welser FH-Entwicklungsarbeit mit Niederösterreichischem Innovationspreis 2006 belohnt

Die sehr fruchtbare Zusammenarbeit zwischen dem Papiertechnik-Riesen Voith Paper GmbH, dem Welser FH-Studiengang „Entwicklungsingenieur Maschinenbau“ und der TU Wien wurde kürzlich mit dem Innovationspreis 2006 des Landes Niederösterreich in der Sparte Maschinenbau belohnt. Ausgezeichnet wurde das neu entwickelte Trocknungsaggregat, das die Papierqualität und –produktivität wesentlich verbessert.

Voith Paper St. Pölten gehört zum weltweit agierenden Konzern Voith Paper Holding, der sich mit technischen Lösungen für die gesamte Papierindustrie beschäftigt. Am Standort St. Pölten befindet sich sowohl das Kompetenzzentrum für Karton- und Verpackungspapiermaschinen mit Automation und Optimierungsservice sowie das Produktzentrum für Walzen.

Mit der ausgezeichneten Neuentwicklung des „BoostDryers“ konnte es keine der 40 anderen Einreichungen für diesen Preis aufnehmen. Es handelt sich dabei um ein Aggregat, das mit Hilfe eines neuartigen Trocknungsprozesses gleichermaßen eine Steigerung der Papierqualität als auch der Produktivität ermöglicht.

„Das frisch gepresste Papier wird von zwei umlaufenden Prozessbändern gegen einen beheizten Trockenzylinder gedrückt und während einer Dreiviertel-Umdrehung getrocknet. Mehrere Jahre intensiver Forschungs- und Entwicklungsarbeit gingen der ersten ausgelieferten Anlage voraus“, erklärt FH-Prof. Dr. Martin Egger. Am FH-Campus Wels wurde mittels Computersimulation die komplexe Steuerung der umlaufenden Prozessbänder simuliert, um so optimale Einstellungen für den störungsfreien Papierumlauf zu garantieren. 

Wie im Fall der Voith Papiermaschinen, erfordert generell die Entwicklung immer leichterer und zugleich hoch beanspruchter Teile in der Anlagen-, Automobil- und Flugzeugindustrie den Einsatz innovativer Entwicklungs- und  Berechnungswerkzeuge.

Im Welser FH-Studiengang „Entwicklungsingenieur Maschinenbau“ werden die Studenten in diesem Bereich fundiert ausgebildet und zählen damit zu den begehrtesten Jung-Akademikern am heimischen Arbeitsmarkt. Das Bachelor-Studium dauert 6 Semester. Darauf aufbauend wird ein 4-semestriger Master-Studiengang angeboten, der mit dem Titel „Master MSc“ abschließt.


Nähere Informationen unter Tel. 07242/72811-3080
und www.fh-ooe.at/mb

Rückfragekontakt:
Mag. Peter Helmberger,
Tel. 07242/72811-3120,
p.helmberger@fh-wels.at

Bildquelle: FH-Campus Wels